Kein Kompetenznachweis und Abschlussportfolio ohne Lernbegleitung...


Im Mittelpunkt der Konzeption der Lernbegleitung steht das Lernbegleitungsgespräch. Es richtet sich nicht nur auf einzelne Leistungen bzw. Leistungsschwächen, sondern bezieht die Situation, die Bedingungen, die Voraussetzungen und die Lernbiographie der Schüler mit ein. Insbesondere wird nach Lernbehinderungen und förderlichen Momenten in der Situation gesucht. Die Fähigkeiten und die Stärken finden mehr Aufmerksamkeit als die Schwächen, die allerdings ebenfalls betrachtet werden müssen. Das Lernbegleitungsgespräch findet sinnvollerweise am Anfang des Schuljahres statt. Gesprächsteilnehmer sind in der Regel der Schüler, der Klassenbetreuer und ein Kol­lege aus dem Klassenkollegium. Grundlagen für das Lernbegleitungsge­spräch können die Schülerselbstevaluation, die Zeugnisse und die Rück­meldebogen aus dem Unterricht sein. Das Gespräch wird protokolliert und im Lernbegleiter abgelegt wird. Am Anfang des zweiten Halbjahres kann ein zweites Lernbegleitungsgespräch stattfinden, we­nigstens für Sorgenkinder und auf Wunsch der Schüler selbst. Weitere Lernbegleitungsgespräche können bei Bedarf am Elternsprechtag sein.

Schüler und Lehrer übernehmen bewusst in enger Kooperation gemeinsam Verantwortung für das Lernen und auch für die Leistungsbewertung. Die Arbeit an der Qualität wird zu einer gemeinsamen Aufgabe!

Mit der Lernbegleiter-Mappe werden die Schülerinnen und Schüler behutsam an die Portfolio-Kozeption herangeführt, die ihnen ja zum Abschluss ihrer Schulzeit   - ob am Ende der 12 Klasse oder nach dem Abitur -  von so großem Nutzen sein kann.

Einige Gedanken und   Grundsätzliches  zum Lernbegleitungsgespräch wurde für die Lehrer zusammengestellt und ist die Basis der Gespräche.

Wer sich orientieren möchte, kann eine Hilfe zum Lernbegleitungsgespräch für die Schülerhand ansehen:
Für alle Klassen möglich: Fragen zum Zeugnis
für Klasse 9: Material ansehen
für Klasse 10: Material ansehen

Prototokollblatt für ein Lernbegleitungsgespräch